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Genfer Manita im Letzigrund!


Die Grenat waren in allen Belangen des Spiels besser und fügten den nicht wiederzuerkennenden Zürchern eine klare 0-5-Niederlage zu.

Was für eine Leistung der Genfer! Trotz der Abwesenheiten von Rouiller, Sauthier und Wüthrich machte der Servette FC am Sonntagnachmittag im Letzigrund kurzen Prozess mit dem FC Zürich. Alain Geiger stellte sein Team in einem 1-4-4-2 auf und setzte wieder auf Schalk, Kone und Routis in der ersten Elf. Ausserdem feierte Park sein Startelfdebüt. Diese Systemänderung trug auf jeden Fall Früchte!

Die Servettiens legten einen Blitzstart hin und erarbeiteten sich Torchancen. Schalk prüfte zum ersten Mal Brecher in der zehnten Minute. Der technische Staff der Grenat legte den Schwerpunkt der letzten Wochen auf schnelles, vertikales Spiel beim Umschalten. Das 0-1 stellte eine perfekte Umsetzung des Trainierten dar. Kone eroberte einen Ball, befreite sich von Becir Omeragic mit Leichtigkeit und setzte Schalk gekonnt in Szene. Der Holländer passte blind und herrlich zu Park, der mit dem Innenrist sicher einschob. Dies war der erste Treffer des Koreaners in der Super League.     

Die 24. Minute war vielleicht der Wendepunkt: Domgjoni bekam den Ball fünf Meter vor dem Tor, doch er setzte seinen Abschluss über die Querlatte. Weniger als 20 Minuten später konterte Servette erneut blitzartig und Kone erzielte das 0-2 mit einem abgefälschten Schuss.   

Was soll man tun, wenn man auswärts zur Pause mit 0-2 führt? Manch eine Mannschaft hätte das Ergebnis verwaltet. Nicht so der Servette FC, der so weitermachte, wie er die erste Halbzeit beendet hatte: er griff an und traf! Zwar konnte Brecher nach zehn Sekunden den satten Schuss von Schalk grossartig parieren, doch er war beim 0-3 und 0-4 chancenlos. Park platzierte zwei grandiose Schüsse ins Lattenkreuz. Was für einen Nachmittag des quirligen Koreaners, der bei seinem Startelfdebüt gleich drei Tore schoss! Ausserdem erzielte Cespedes nach perfekter Vorlage von Stevanovic sein erstes Tor in der Super League.       

0-5-Auswärtssieg! Dies war seit der Saison 2010/2011 und einem 6-0-Sieg der Joao-Alves-Männer in Lugano nicht mehr geschehen. Fünf Tore in Zürich gegen den FCZ? Eine solche Leistung gab es in der Saison… 1942/1943, als die Genfer mit 5-2 gewannen!

Diese Mannschaft verdient ein umfangreiches Publikum beim letzten Heimspiel der Hinrunde am nächsten Samstag gegen den FC Thun. Kommen Sie ins Stadion, um die Grenat zu unterstützen. Ausserdem können Sie dank der Aktion Ein Kind-Ein Geschenk eine Geste für bedürftige Kinder der Region machen.

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