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Servette war dem Schweizer Meister lange ebenbürtig, unterlag allerdings den Bernern doch noch. Wieder eine gute Leistung der Spieler von Alain Geiger.


Die Grenat beeindrucken die Beobachter des Schweizer Fussballs immer wieder. Nach zwei grossartigen Spielen gegen Luzern und Sankt-Gallen boten sie den BSC Young Boys die Stirn, woraus am Mittwochabend im Wankdorf eine animierte und angenehme Begegnung resultierte.

Der technische Staff des Servette FC liess mit einem 4-2-3-1 spielen. Die Besetzung ähnelte derjenigen des Spiels gegen Sankt-Gallen drei Tage zuvor. Einziger Wechsel: Kone stand in der Startelf. Dafür wichen Cespedes, Cognat und Imeri in ihren Positionen aus. Imeri spielte hinter der einzigen Spitze Kone, Cognat auf halblinks und Cespedes in der Mitte.    

Kastriot « le K » Imeri tat sich in dieser Begegnung hervor, indem er zwei Assists gab. Die erste Vorlage kam nach einer genialen Inspiration am Ende der ersten Halbzeit. Nach einem Einwurf von Stevanovic liess die Nummer 17 seinen direkten Gegner mit einer unglaublichen Ballberührung stehen und flankte prächtig auf Kone. Der Führungstreffer war mehr als verdient, denn die Genfer erarbeiteten sich die besten Torchancen der ersten Halbzeit. Der Kopfball von Stevanovic landete auf den Posten. Leider konnten die Grenat die Führung nicht in die Pause retten, denn Fassnacht konnte in der letzten Sekunde der Nachspielzeit per Kopf ausgleichen.   

Die zweite Halbzeit wurde für die Genfer Mannschaft komplizierter, denn sie liess zwei Tore in sechs Minuten (56. Und 62.) zu, aber die Servettiens gaben sich nicht geschlagen. Nach erneuter Vorlage von Imeri schoss Kyei den Anschlusstreffer. Trotz einer Reaktion in den letzten Minuten verloren die Grenat mit 4-2, denn Nsame verwandelte einen Strafstoss in der Nachspielzeit. Er war unmittelbar davor gefoult worden.

Am Sonntag trifft Servette wieder auf einen Grossen der Liga. Die Grenat empfangen den FC Basel (3.) im Stade de Genève. Es wird schwierig, aber nicht unmöglich für eine Mannschaft, die sich vor niemandem versteckt und es Spiel nach Spiel beweist.

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