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Ein gutes Servette trotzt Sankt-Gallen ein Unentschieden ab.


Am Sonntagnachmittag sahen wir ein grossartiges Fussballspiel im Stade de Genève. Servette und Sankt-Gallen sind ja zwei eifrige und entschlossene Mannschaften, die für das schöne Spiel nach vorne stehen.  

Die Grenat erwischten den besseren Start ins Spiel und erarbeiteten sich die ersten Torchancen. Eine Direktabnahme von Iapichino und ein Freistoss von Stevanovic wurden von einem Imeri-Solo im gegnerischen Strafraum gefolgt. Er wurde allerdings im letzten Moment eingeholt.

Servette spielte weiterhin offensiv, liess sich allerdings vom ersten gegnerischen Schuss überraschen. Rüfli bekam den Ball mehr als 20 Meter vor dem Genfer Tor und schoss direkt auf das Gehäuse. Gegen seinen Sonntagsschuss war Frick machtlos. Als ehemaliger Servette-Spieler verzichtete Rüfli auf den Torjubel und entschuldigte sich mit einer Handbewegung beim Servette-Publikum. Grosse Klasse.   

Der Rückstand schockte die Spieler von Bojan Dimic und Sankt-Gallen verspürte plötzlich Rückenwind. In der 35. Minute versuchte es Ruiz aus der Distanz, doch der Ball verfehlte das Lattenkreuz nur knapp.

Die zweite Hälfte begann wie die erste: mit einem angriffslustigen und entschlossenen Servette. Imeri, der gestern auf dem linken Flügel gross aufspielte, konnte beinahe ausgleichen, doch Zigi machte sich lang, um den Schuss abzuwehren.   

In der 56. Minute wurde Itten von Ribeiro ersetzt. Dies ist nicht unbedeutend. Denn nach dieser Einwechslung standen acht im Kanton Genf ausgebildete Spieler auf dem Platz: Frick, Sauthier, Vouilloz, Cespedes, Imeri, Guillemenot, Rüfli und Ribeiro. Ein Beweis für die gute Qualität der Genfer Fussballausbildung und die fantastische Arbeit der Ausbildner in allen Vereinen. Genève Région Terre Avenir.

Die Opferbereitschaft des Servette FC zahlte sich endlich aus. Der lauffreudige Cognat schickte Stevanovic mit einem brillanten Pass in die Tiefe. Der bosnische Flügelspieler zog allein auf Zigi los, der den Winkel verkürzte. Er lupfte den Ball über den Torhüter. 1-1, völlig verdient.

Das Spielende war ein offener Schlagabtausch. Kone hätte das 2-1 erzielen können, aber Zigi rettete erneut seine Mannschaft. Im Endeffekt trennten sich beide Teams unentschieden, auch wenn die Grenat laut Bojan Dimic, der den gesperrten Alain Geiger an der Seitenlinie ersetzte, den Espen über weite Strecken überlegen waren.

Am Mittwoch treten die Servettiens im Wankdorf gegen einen weiteren Meisterkandidaten auf: BSC Young Boys.  

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