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Im Letzigrund verliert Servette mit 2-0 gegen den FC Zürich, der in der Tabelle gleichzieht.


Schlechtes Geschäft für die Grenat. Mit der 2-0-Niederlage in Zürich am Samstagabend, die erste in der Meisterschaft seit Februar, ist das Rennen um den 4. Platz, der zur Europa-League-Teilnahme berechtigt, wieder offen. Der FCZ zieht mit dem SFC gleich, so auch der FC Luzern, der am Sonntag gewann. Alle drei Mannschaften haben nun 41 Punkte.

Mit der Sperre von Torhüter Frick und fünf Verletzten musste zwangsläufig rotiert werden. Kiassumbua, Imeri, Maccoppi und Vouilloz standen in der Startelf, während Miroslav Stevanovic zu Beginn geschont wurde.

Die Mannschaften sind von den vielen Spielen in wenigen Tagen seit dem Restart müde und das machte sich in den ersten Spielminuten bemerkbar. In der ersten Viertelstunde beobachteten sich beide Mannschaften, danach ging es Schlag auf Schlag. Routis schoss einen wunderschönen Freistoss, der die Latte streifte. Im Anschluss fiel der Führungstreffer. 16. Minute, Eckball für den Stadtclub. Kololli bekam den Ball am Strafraum und schoss. Der Schuss wurde abgewehrt und kam zum Zürcher Stürmer zurück, der sein Glück erneut versuchte und den Ball unter die Latte drosch. Kiassumbua war machtlos. Es stand 1-0.   

Wendepunkt? In der 26. Minute stand Imeri in aussichtsreicher Position, schoss aber über die Latte. Dabei holte ein Zürcher den jungen Servettien im Strafraum von den Beinen. Herr Schärer, der von seinem Kollegen Bieri im VAR-Raum nicht unterstützt wurde, liess weiterspielen und entschied nicht auf Penalty. Imeri hätte entschlossener agieren sollen, aber die Schiedsrichterentscheidung war verwunderlich…

Der VAR revidierte hingegen die Entscheidung des Schiedsrichterassistenten, der beim Tor von Rüegg zu Beginn der zweiten Hälfte seine Fahne fälschlicherweise hob. Somit stand es 2-0 für die Zürcher.

Trotz einer Reaktion in den letzten Minuten (was für eine Möglichkeit für Sauthier in der letzten Viertelstunde!) kamen die Grenat nicht zurück und verloren zum ersten Mal seit dem Restart. Ohne Sieg seit dem 16. Februar gegen…Zürich wollen die Spieler von Alain Geiger am Mittwochabend endlich wieder gewinnen. Sie empfangen den FC Luzern im Stade de Genève.

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