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Servette kommt mit einem Punkt aus der swissporarena zurück.


Für die Grenat glich die Begegnung in Luzern einer wahren Achterbahnfahrt. Nach 45 Minuten waren sie euphorisch und voller Selbstvertrauen, doch sie kamen mit einem einzigen Punkt aus der Zentralschweiz zurück, wo sie auch alles hätten verlieren können.    

Alain Geiger liess mit demselben Spielsystem spielen wie drei Tage zuvor im Tourbillon: flaches 4-4-2 mit Kyei und Kone als Sturmduo. Christopher Routis ersetzte Sauthier auf der rechten Seite und Boris Cespedes nahm den Platz von Varol Tasar. Cognat lief auf der linken Seite auf. Beide waren auch am Führungstreffer nach erst fünf Minuten beteiligt. Cognat kam über links und passte in die Mitte zu Cespedes. Die Nummer 5 der Grenat nahm den Ball an, liess seinen direkten Gegner stehen und hämmerte die Spielkugel in die Maschen. 1-0 für Servette, optimaler Spielbeginn und zweites Tor von Cespedes in der Super League. Die Genfer dominierten die erste halbe Stunde und liessen den Ball gut laufen. Nur eine kleine Warnung: eine strittige Szene in der 21. Minute, als Routis und Males im Strafraum aufeinanderprallten. Der Luzerner Stürmer ging zu Boden, aber Herr Piccolo liess weiterspielen.    

Kurz vor der Halbzeit fiel das 0-2 nach grossartiger Vorarbeit von Kyei auf der rechten Seite. Seine flache Flanke kam auf den nimmermüden Cognat, der mit der Innenseite einschob. In der 56. Minute fand das Momentum der Partie statt, als Kyei das 0-3 auf den Füssen hatte. Der Genfer Stürmer stand in aussichtsreicher Position im Strafraum, vertändelte den Ball in einem Dribbling und wurde im letzten Augenblick von einem Luzerner Verteidiger eingeholt. Es hätte das 0-3 sein können. Wie so oft im Fussball, wenn man die Tore nicht macht, bleibt man für eine gegnerische Reaktion anfällig. Und so kam es. Der FC Luzern glich innerhalb von fünf Minuten aus. Margiotta traf zweimal, sein zweiter Treffer war ein sehenswerter Schlenzer aus der Distanz. Nach dem Ausgleich drückten die Spieler von Fabio Celestini immer mehr und verliehen dem Spiel eine hohe Intensität. Nach den Rettungsaktionen von Sasso und Rouiller in den letzten Minuten holten die Servettiens einen Punkt.   

Bei der Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass das Unentschieden gerecht sei und Alain Geiger hob die Qualität des FC Luzern während des Spiels hervor.

Für die Grenat geht es bereits am Dienstag weiter. Die BSC Young Boys sind zu Gast im Stade de Genève. Gegen den amtierenden Schweizer Meister wird Servette auf die Unterstützung von etwas mehr als 700 Zuschauern (Abonnenten, VIP und Partnern) zählen können.

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