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In einem kochenden Stade de Genève bringen die Grenat den FC Basel nach einer Glanzleistung zu Fall.


«Heute Abend habe ich Löwen gesehen». Bei der Pressekonferenz war es Alain Geiger nach dem Sieg gegen Basel wichtig, die aussergewöhnliche Leistung seiner Spieler zu unterstreichen. Am Samstagabend lieferten die Servettiens ein hochintensives Spiel im Stade de Genève ab. Sie gingen fleissig und engagiert in die Zweikämpfe und konnten somit der Basler körperlichen Herausforderung Paroli bieten. Ein Beispiel, um den Härtegrad dieser Begegnung zu beweisen? Zwischen der 21. und der 36. Minute verteilte der Schiedsrichter Karim Abed drei gelbe Karten gegen die Grenat. Diese gesunde Aggressivität war ein Schlüssel des Genfer Sieges.    

Der Start verlief perfekt: in der siebten Minute setzte sich Tasar auf der linken Seite durch und brachte eine perfekt getimte Flanke auf Stevanovic, der am zweiten Pfosten freistand. Der Bosnier traf per Hechtkopfball. Es stand 1-0 für die Grenat und beim Publikum des Stade de Genève brach der Wahnsinn aus. Geigers Männer hatten sogar die Möglichkeiten zum 2-0, aber Jonas Omlin, der eine grossartige Partie zeigte, verhinderte Schlimmeres für die Basler. Er parierte erst auf Stevanovic und dann auf Tasar, der eine Flanke des bosnischen Flügelspielers geköpft hatte.   

Das Momentum der Genfer war danach vorbei. Die Basler fingen sich wieder und erarbeiteten sich die erste Grosschance nach einem Freistoss von Alderete, der an die Latte ging. Die gefährlichsten Torchancen hatten die Basler zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die Stürmer des Servette FC, Wüthrich und Kyei, retteten das Resultat zweimal auf der Linie. Ausserdem parierte Frick nach einem Basler Kopfball stark.  

Die Grenat überlebten den ständigen Ansturm der Basler ohne Schaden und beendeten das Spiel in furioser Manier. Einen Kopfball von Kone, der für die letzten Minuten eingewechselt wurde, lenkte Omlin zum Eckball ab. Bei der nächsten Aktion traf Tasar nur den Pfosten, der Ball prallte in die Füsse von Stevanovic zurück, der versuchte, den Ball im Netz unterzubringen, doch die Nummer 2 der Schweizer Nationalmannschaft parierte stark. Die Befreiung kam erst in der 90. Minute. Park, der von Cognat in Szene gesetzt wurde, flankte auf Stevanovic, dessen Ballannahme von Omlin wieder pariert wurde. Der Ball kam zu Kone, der sich nicht bitten liess und zum 2-0 einnetzte. Das war das erste Tor des Ivorers in der Super League.    

Nach YB erlitt also der FC Basel eine Niederlage in La Praille. Nach dem dritten Sieg in Folge und mit 21 Punkten reisen die Grenat am nächsten Sonntag nach Lugano, um die Serie fortzusetzen.

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