fbpx
Imprimer

Servette schiesst zwei Tore innerhalb drei Minuten in der ersten Halbzeit, um dann in der zweiten Halbzeit zusammenzubrechen. 2-2-Unentschieden in der Maladière.


Was ist in dieser zweiten Halbzeit passiert? Nach einer kontrollierten ersten Halbzeit verloren die Grenat den Faden in der zweiten Halbzeit. Sowohl die Spieler als auch der Staff hatten zwei Stunden nach dem Spiel Mühe, das Geschehen zu erklären. Die Genfer zogen sich allmählich zurück, knickten ein und brachen dann zusammen. Ganz zu schweigen von der fraglichen Leistung von Herrn Horisberger, der sein Talent in seinem ersten Super-League-Spiel nicht zur Entfaltung brachte. Die Rede ist vor allem von der strittigen Penaltyszene mit Nuzzolo. Er vergass ein deutliches Foul an Rouiller, bevor er dann einen Kontakt zwischen Maccoppi und der Nummer 14 von Xamax bestrafte. Der VAR meldete sich nicht und es stand 2-2.

Natürlich kann man die Genfer Fehler nicht nur mit fraglichen Schiedsrichterentscheidungen schönreden, es ist jedoch festzustellen, dass zurzeit wenig zu Gunsten der Grenat läuft. Die Geiger-Männer können trotzdem Positives aus diesem Spiel mitnehmen. Zum Beispiel die herausragende Leistung von Alex Schalk. Die Nummer 11 lief und kämpfte unermüdlich, legte zwei Assists vor und lieferte eine ausgezeichnete Performance. Erwähnenswert sind erneut die Paraden von Jeremy Frick, der mehrmals seine Mannschaft im Spiel hielt. Die Rückkehr von Anthony Sauthier und Timothé Cognat sind ebenfalls eine gute Nachricht. Ausserdem erzielten Tasar und Ondoua jeweils ihr erstes Tor der Saison. Ein positives Zeichen für diese Sommerzuzüge.

Servette hat nicht gewonnen, aber vor zwei Jahren hatten die Genfer ein ähnliches Spiel auf demselben Platz noch verloren. Die Grenat konnten nicht zum Sieg zurückfinden, aber sie holten einen wichtigen Punkt gegen einen direkten Konkurrenten. In zwei Wochen sollte man sich an die guten Aktionen der ersten Halbzeit erinnern, wenn Sankt-Gallen zu Gast im Stade de Genève sein wird.

Nun findet die Länderspielpause statt. Es stehen dementsprechend zwei Wochen zur Verfügung, um sich von den Wehwehchen (Wüthrich) zu erholen und die gesperrten Spieler wieder zu integrieren (Cespedes, Stevanovic), bevor die Servettiens wieder drei Spiele bestreiten. Sie empfangen die Espen am 20. Oktober um 16 Uhr, reisen danach nach Sitten für das Rhone-Derby und spielen dann zu Hause gegen den Schweizer Meister YB. Sie können bereits ihre Tickets für diese Spiele erwerben.