Weniger als eine Woche nach der Niederlage in Sankt-Gallen können es die Spieler von Alain Geiger am Donnerstag um 20 Uhr im Stade de Genève gleich besser machen.

 

Das Spiel

Englische Wochen sind körperlich anstrengend, aber sie schenken die Möglichkeit, nach einer Niederlage sofort zu reagieren, ohne lange darüber nachzudenken. 

Nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen (im Cup gegen GC und am Samstag in der Meisterschaft gegen Sankt-Gallen) erwartet das Publikum nun von den Servettiens eben diese Reaktion. Um zum Siegen zurückzukehren, müssen sich die Grenat gegen einen FC Lugano durchsetzen, der in dieser Saison nur einmal gewinnen konnte. Es war am ersten Spieltag in Zürich, als Lugano eine grossartige Leistung gezeigt hatte (4-0). Seither blieben die Spieler Celestinis sieglos in der Meisterschaft und schieden aus dem Cup aus.

Servette ist dementsprechend der Favorit dieser Begegnung gegen einen FC Lugano, der im Falle einer Niederlage am Donnerstag in eine Krise versinken könnte. Vor dem Heimpublikum müssen die Grenat jedesmal auf Sieg spielen.

Der Gegner

Lesen Sie hier eine Vorstellung des FC Lugano.

Die schmerzhafte Erinnerung ans letzte Aufeinandertreffen

Am 11. Mai 2015 empfing Lugano den Servette FC im Cornaredo. Man bestritt den 32. Spieltag der Brack.ch Challenge League. Die Grenat waren Tabellenerste und reisten mit zwei Punkten Vorsprung zum Zweiten. An jenem Tag hing die Zukunft des Vereins nicht nur vom Geschehen auf dem Rasen ab. Servette hatte grosse finanzielle Schwierigkeiten, suchte beharrlich nach Lösungen und kämpfte um die Spiellizenz in zweiter Instanz. Die Servettiens verloren mit 2-0 und der FC Lugano stieg auf. Die Stiftung «Fondation 1890 » rettete den Klub um Haaresbreite, konnte aber den Zwangsabstieg in die Promotion League nicht verhindern. Lugano hingegen blieb seither in der Super League. Am Donnerstagabend kommt es zum Wiedersehen zwischen beiden Vereinen.

Statistik

Seit der Gründung der Nationalliga im Jahre 1933 trafen der Servette FC und der FC Lugano 138 Mal in der Meisterschaft aufeinander. Die Grenat haben 60 Siege zu 42 zu verbuchen. Ausserdem gab es 36 Remis.

Ticketing

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Die Schiedsrichter

Nikolaj Hänni wird das Spiel leiten. Er war der Schiedsrichter der Grenat am 31. August im Stade de Genève, als diese 2-2 gegen Xamax spielten. Seine Assistenten sind die Herren Vital Jobin und Didier Dubrit. Der vierte Offizielle ist Herr Nico Gianforte. Im VAR-Raum befinden sich Herr Stephan Klossner und sein Assistent Herr Johannes von Mandach.