Die Grenat stehen einer der längsten Auswärtsreisen der Saison bevor. Am Samstag spielen sie eine heikle Begegnung im Kybunpark gegen den FC Sankt-Gallen.  

 

Das Spiel

Diese Begegnung findet zwischen zwei Mannschaften statt, die letztes Wochenende frustriert aus dem Schweizer Cup ausgeschieden sind. Servette verlor in Zürich gegen GC, ein paar Stunden später zogen die Sankt-Galler auf der proppenvollen Schützenwiese den Kürzeren. Beide Vereine sind dementsprechend auf eine Wiedergutmachung aus und wollen sofort einen Sieg einfahren.  

Nach der Cupniederlage müssen die Servettiens allerdings nicht alles in Frage stellen. Nach dem guten Meisterschaftsstart stehen sie nach neun Punkten in sechs Spielen auf dem 4. Rang. Sie können also ohne unnötigen Druck nach Sankt-Gallen reisen.

Der Gegner

Der Saisonanfang des FC Sankt-Gallen gleicht einer Achterbahn. Meisterleistungen wie am 27. Juli beim Sieg in Basel, aber auch echte Enttäuschungen wie bei der Niederlage im Eröffnungsspiel oder beim Misserfolg am 14. August im Letzigrund gegen Zürich. Nach diesen wechselhaften Leistungen stehen die Sankt-Galler zwei Punkte hinter den Grenat auf dem 5. Platz.

Die Ostschweizer haben Spieler in ihren Reihen, die jederzeit den Unterschied ausmachen können: Cedric Itten schoss vier Tore in sechs Spielen, während Victor Ruiz ein Tor schoss und zwei Assists vorlegte. Beim FC Sankt-Gallen treffen wir ausserdem auf zwei Spieler mit Genfer Vergangenheit: Jérémy Guillemenot und Vincent Rüfli spielten einst beim Servette FC. Mit André Ribeiro steht ein weiterer Genfer in den Reihen des Gegners. Er wurde in Meyrin und Carouge ausgebildet, bevor er im Nachwuchs vom FC Zürich und von Braga tätig war.    

Der letzte Sieg…im Espenmoos!

Gegen die Espen hat Servette seit dem 15. Februar 2004 und einem 3-1-Heimsieg nicht mehr gewonnen. Fabrizio Zambrella zeigte an jenem Tag eine Meisterleistung: er schoss zwei Tore und gab eine Vorlage. Der letzte Sieg in der Ostschweiz datiert aus dem 24. August 2002. Servette gewann mit 3-1 im alten Espenmoos. Frei, Lonfat und Pinto waren für die Genfer erfolgreich.  

Statistik

Servette weist eine sehr positive Bilanz gegen Sankt-Gallen auf, auch wenn die jüngste Geschichte anders aussieht. In der Meisterschaft sind die Grenat gegen die Espen seit neun Spielen sieglos (6 Niederlagen und 3 Remis). In 116 Begegnungen seit 1933 und der Gründung der Nationalliga gewannen die Genfer hingegen doppelt so viele Spiele wie die Sankt-Galler: 56 Siege zu 28, dazu 32 Remis.

Die Schiedsrichter

Herr Lukas Fähndrich wird das Spiel leiten. Er war bereits beim 4-0-Sieg in Thun der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind die Herren Jean-Yves Wicht, Jonas Erni und Sven Wolfensberger. Im VAR-Raum befinden sich Sascha Kever und sein Assistent Nico Gianforte.