Erneut verfehlt. Wie in den letzten acht Ausgaben des Schweizer Cups wird Servette nicht am Achtelfinale teilnehmen.


Die Grenat schieden im Letzigrund aus. Trotz fast einstündiger Überzahl nach der roten Karte von Cabral konnten die Spieler Geigers den Zürcher Riegel nicht sprengen.

Der SFC startete mit einem 4-2-3-1 und hatte gute Absichten. Kyei, der zum ersten Mal in der Startelf stand, eröffnete in der 9. Minute fast den Torreigen. Seine Direktabnahme nach einer Wüthrich-Flanke wurde allerdings von Salvi reflexartig pariert. Diese Möglichkeit blieb fast die einzige gefährliche Aktion der ersten Halbzeit, die allmählich an Intensität verlor. Das Spielmomentum fand vielleicht in der 22. Minute statt. Tasar setzte sich auf der linken Seite durch und führte den Ball in den Strafraum. Arrigoni kam zu spät und holte den Genfer Flügelspieler von den Beinen. Herr San pfiff nicht, obwohl es logisch schien. Erinnerungen am 1/16-Finale 2017 wurden wahr, als Herr San, in der Nachspielzeit des Spiels Servette-Luzern einen Strafstoss für Willie vergass.

Cabrals Platzverweis in der 33. Minute zwang GC, sich zurückzuziehen. Die Grenat versuchten, in Führung zu gehen, doch es fehlte an Durchschlagskraft. Zur Pause stand es 0-0.  

GC hatte nur eine Torchance und ging dabei in Führung. Gjorgjev setzte sich auf seiner rechten Seite durch und bezwang Kiassumbua eiskalt. Trotz der Überzahl konnte Servette nie zurückkommen. Das Spiel der Genfer war zu voraussehbar, um GC zu überraschen. Es fehlte an Durchschlagskraft, an Tiefe und am Quäntchen Verrückheit, die es braucht, um solche ungünstigen Situationen im Cup umzudrehen.

Im nächsten Spiel treffen die Grenat auf Sankt-Gallen im Kybunpark. Beide Mannschaften werden darauf scharf sein, die Niederlagen im Cup vergessen zu machen. Die Ostschweizer verloren nämlich mit 2-0 auf der Schützenwiese in Winterthur. Die Super League geht also nächsten Samstag weiter.

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