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Im ersten Spiel nach der langen Pause schaffte es der Servette FC nicht, gegen den FC Lugano über ein 1-1 hinauszukommen. 


Endlich! Mehr als drei Monate nach dem Unentschieden (2-2) im St. Jakob-Park kehrten die Grenat auf den Platz zurück und bestritten am Sonntagnachmittag ein Super-League-Spiel. Trotz der langen Unterbrechung schickte Alain Geiger dieselbe Elf auf den Platz wie am vergangenen 23. Februar gegen Basel.

Eine neue Meisterschaft beginnt und diese Tatsache machte sich in den ersten Spielminuten bemerkbar. Wenig Rhythmus, wenig Intensität und ein vorsichtiger und tiefstehender FC Lugano. Der Servette FC hatte damit Mühe, vertikal zu spielen und sich gefährliche Torchancen zu erarbeiten. Die Genfer flankten mehrfach in den Strafraum, ohne dass der Ball einen Abnehmer fand.  

Dieser falsche Rhythmus kam den Tessinern entgegen, die so den Gegner gern schläfrig machten, um ihn besser auszukontern. Es lief die 21. Minute, als Gerndt von einem missglückten Klärungsversuch Sassos profitierte und allein auf Frick zulief. Die Luganesi gingen mit der ersten Torchance in Führung. Servette liess sich nicht unterkriegen und multiplizierte die Offensivaktionen. Tasar, Ondoua und Rouiller prüften Baumann, der allerdings ausgezeichnet parierte. Zur Pause stand es 0-1.  

In der zweiten Halbzeit sah man nur eine Mannschaft auf dem Platz: die Grenat. Die Genfer trieben die Tessiner in die Enge und fanden wieder zum Spielwitz zurück, der sie vor dem Covid ausgezeichnet hatte. Diese Überlegenheit wurde in der 60. Minute belohnt, als sich Tasar auf der linken Seite herrlich durchsetzte und in die Mitte spielte. Yao versenkte den Ball im eigenen Tor.    

Nach dem Ausgleich des SFC und dem Platzverweis Sabbatinis wenig später erwartete man, dass sich die Grenat am Ende durchsetzen würden. Trotz den vielen Bemühungen mussten sich die Servettiens allerdings mit einem Unentschieden zufriedengeben. Dieses Ergebnis hinterliess gemischte Gefühle. Alain Geiger zeigte sich froh ob des « eines guten Punkts », aber trauerte der Gelegenheit nach, zum FC Basel aufzuschliessen, der in Luzern Punkte liegen liess.  

Nach zwei Erholungstagen fährt der SFC am Mittwoch nach Sitten, wo er im Tourbillon das mythische Rhone-Derby bestreitet.

Fotogalerie des Spiels