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Umwerfende Servettiennes beenden das Jahr 2019 mit einem Sieg und überwintern auf dem ersten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den dritten Platz beträgt zehn Punkte.


12 Spiele ohne Niederlage, 7 Siege nacheinander, 34 Punkte von 39 möglichen, 34 geschossene Tore, 11 kassierte, 6 Clean Sheets, 3 Punkte Vorsprung auf den Zweiten, 10 auf den Dritten, 14 geschossene Tore gegen Basel und Zürich, 10 unterschiedliche Torschützinnen. Bis zum Rückrundenstart am Samstag 8. Februar 2020 werden die Statistiken der ersten Hälfte der NLA 2019-2020 analysiert, aber bei den Spielerinnen hinterlässt diese Bilanz vor der Winterpause einen angenehmen Geschmack. Die Ferien sind verdient und das zeigte auch dieses letzte Spiel.

In Basel gerieten die Servettiennes früh in Rückstand. Nach fünf Minuten wurde auf Elizabeth Mayr geflankt, die mit der Fussinnenseite Gaëlle Thalmann bezwang. Zum ersten Mal seit drei Monaten und dem Heimspiel gegen Zürich (3-2) kassierten die Genferinnen das erste Tor in einem Spiel, doch sie reagierten dank Sandy Maendly postwendend. Die Nummer 8 bekam den Ball von Alyssa Lagonia und sah, dass die Torhüterin zu weit vor ihrem Tor stand. Sie schoss einfach aus weiter Entfernung und der Ball endete spektakulär im Netz (14.). Der Spielrhythmus verflachte dann allmählich. Bis zur Halbzeit gab es eine Torchance pro Mannschaft zu verzeichnen: ein angeschnittener Schuss von Alyssa Lagonia für die Servettiennes und eine von Mayr vergeudete Kollektivaktion für die Baslerinnen. 

Servette hat also wirklich Mühe, gegen Basel gut in die Halbzeiten zu starten: wie beim sechsten Spieltag, als die Genferinnen kurz nach der Halbzeit zwei Tore kassierten, liessen sie diesmal in der 50. Minute ein Tor von Mayr zu. Wie in der ersten Halbzeit aber reagierten die Grenat unmittelbar. Léonie Fleury, welche kurz zuvor eingewechselt worden war, bekam eine Flanke von Amandine Soulard und legte auf Alyssa Lagonia ab. Die Kanadierin schoss den Ausgleich mit voller Wucht (58.).  

Nach diesem Treffer übernahmen die Servettiennes das Spielzepter. In der 66. baute Abbé auf Maendly auf, die einen Doppelpass mit Serrano spielte und dann Fleury in die Tiefe schickte. Die Französin stand in optimaler Position, spielte allerdings auf Sarrasin ab, die sich nicht zweimal bitten liess. Eine Viertelstunde später bekam Fleury einen Pass von Maendly, dribbelte zwei Verteidigerinnen aus und bezwang die Torhüterin.   

Die Servettiennes beenden das Jahr mit einem umkämpften Sieg. Im Jahre 2020 werden sie versuchen, etwas Zählbares aus der Leaderposition und dem Cup-Halbfinale zu holen. In der Zwischenzeit werden sie einige Testspiele bestreiten und Ende Januar ins Trainingslager nach Spanien reisen.