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Gegen den Dritten geht es um Einiges: die Winterpause als Leader verbringen, einen Direktkonkurrenten auf Distanz halten und die einzige Mannschaft besiegen, welche Servette in dieser Saison noch nicht geschlagen hat.


Nach zwölf Meisterschaftsspielen – davon zehn Siege – und vier mit Bravour überstandenen Cuprunden stehen die Servettiennes vor den letzten 90 Minuten der Hinrunde. Die Begegnung gegen den FC Basel ist allerdings eine der wichtigsten der Saison, weil die Baslerinnen sich selbst zum Champions-League-Anwärter erklärt haben. Sie stehen aktuell auf dem dritten Platz und haben sieben Punkte Rückstand auf Servette. Sie verloren die letzten zwei Spiele der Saison, beides Mal gegen den FC Zürich.  

Ausser diesen zwei Niederlagen spielte der FCB drei Male unentschieden, davon einmal Anfang Oktober gegen die Servettiennes im Stadion Balexert (2-2). Die Grenat können die zwei Tore bereuen, die sie kurz nach der Pause kassierten, obwohl sie das intensive Spiel im Grossen und Ganzen dominiert hatten. Zwei Monate und sechs Siege später bleiben die Baslerinnen die einzige Mannschaft, welche die Spielerinnen von Eric Sévérac noch nicht geschlagen haben.

Am Samstag geht es darum, diese Ausnahme zu korrigieren. Ein Sieg würde mehr als nur Kosmetik oder Statistik bedeuten, denn Servette könnte mit drei Punkten den Vorsprung auf 10 Einheiten vergrössern, was ein ziemliches Polster im Rennen um die Champions League wäre. Mit einem positiven Ergebnis hätten die Grenat die Gewissheit, als Leader der NLA zu überwintern. Auch ein Remis würde reichen. Dafür müssen die Mitspielerinnen von Gaëlle Thalmann unter anderem auf Kristina Sundov aufpassen, die zurzeit mit neun Treffern dritte Torschützin der Liga ist.