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Wie im Hinspiel in Zürich reichte ein Tor in der ersten Halbzeit zum Glück der Grenat.


Anlässlich des letzten Heimspiels des Jahres war es wichtig, drei Punkte gegen eine Mannschaft zu holen, deren Tabellenplatz ihrem Potenzial nicht widerspiegelt. Den Servettiennes war bewusst, dass sich der Abstand zu einem der Direktverfolger im Falle eines Sieges vergrössern würde, da Basel und Zürich am selben Abend aufeinandertrafen.

Im Stadion Florimont, welches die Grenat zum dritten Mal in dieser Saison empfang, stieg die Intensität rasch, auch wenn wenige Torchancen zu verzeichnen waren. Ein paar Läufe von Sarrasin, deren Flanken niemand fanden, harmlose Weitschüsse von Jakupi und Maendly und ein knappvorbeigehender Schuss von Fleury waren die Ausrufezeichen seitens des Servette FCCF in der ersten halben Stunde. GC störte die Genfer Abwehr mit einem Pressing, das für einmal den sauberen Spielaufbau störte. Im Übrigen sah man die Zürcherinnen nur dann, wenn sie sich Aggressionen schuldig machten. Wie im Hinspiel, welches Servette zu neunt beendete, wurden die Zweikämpfe hart geführt und die unlauteren Aktionen waren zahlreich. Viel Zeit ging für medizinische Behandlungen verloren.       

In der 41. Minute spielte Maendly einen Pass zu der auf der anderen Seite des Strafraums freistehenden Soulard. Die Französin dribbelte und flankte präzis auf Jakupi, die am zweiten Pfosten alleinstand und ihr drittes Tor der Saison mit einer Direktabnahme erzielte. Für Servette war es nicht nur beruhigend, sondern auch verdient. In der zweiten Halbzeit machten die Genferinnen so weiter. Nach knapp einer Stunde stieg Jakupi am Höchsten, allerdings ging ihr Kopfball am gegnerischen Tor vorbei. Das Spiel verlief vor allem im Mittelfeld und beide Torhüterinnen wurden wenig geprüft.  

Alyssa Lagonia änderte dies und versuchte es aus der Distanz, doch Gehrig konnte den Ball über die Latte lenken. Ein paar Minuten später war es wieder Lagonia, die einen Freistoss von Serrano klug Richtung Tor weiterspielte, doch die Torhüterin liess sich nicht düpieren. Die Grasshoppers drückten nach vorne, allerdings konnten sie die Genfer Abwehr nie wirklich in Schwierigkeiten bringen. Einige harmlose Schüsse, nichts mehr, bis zum Tor von Gut in den letzten Spielminuten, das allerdings wegen Abseits zu Recht aberkannt wurde. Auch wenn das Ergebnis eng ausfiel, wurde der Sieg nie wirklich in Frage gestellt. Servette wird eine weitere Woche an der Tabellenspitze der NLA verbringen.   

Am nächsten Wochenende wird der Leader versuchen, das Jahr positiv abzuschliessen. Der FC Basel ist der einzige Gegner, den die Genferinnen in der laufenden Saison noch nicht bezwingen konnten. Die Baslerinnen verloren zu Hause gegen Zürich (1-3) und weisen nun sieben Punkte Rückstand auf die Grenat auf, die weiterhin drei Punkte mehr als der FCZ zählen.