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Die Servettiennes setzten sich gegen hartnäckige Tessinerinnen durch und qualifizierten sich für das Halbfinale des Schweizer Cups.


Diese dritte Tessinreise der Saison sah auf dem Papier einfach aus, doch es war in Wirklichkeit alles andere als das. Auch wenn das Schlussresultat die Servette-Überlegenheit widerspiegelt, bauchten die Grenat etwas Zeit, um die drei Treffer zu erzielen.

Eric Sévérac stellte eine offensiv orientierte Mannschaft auf und das zahlte sich sofort aus, denn schon in den ersten Minuten traf Maendly den Pfosten. Im Anschluss konnten sich Jakupi und Lagonia im Abschluss versuchen. Nach dreizehn Minuten brachte eine Balerna-Verteidigerin Sarrasin im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Léonie Fleury. Nach der Führung hatten die Genferinnen dank Jakupi eine weitere Grosschance, danach zeigten sie sich etwas weniger zwingend, auch wenn sich Maeva Sarrasin auf der rechten Seite immer wieder durchsetzte. Vor der Pause jagte ein zentral verlorener Ball den Grenat einen Schrecken ein, die Stürmerin des SCB konnte dieses Geschenk allerdings nicht ausnutzen.     

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste: das Spiel entwickelte sich ausschliesslich in der gegnerischen Hälfte, allerdings erarbeitete sich Servette keine zwingende Torchance. Es wurde häufig geschossen, doch entweder funkte die Abwehr dazwischen oder die Torhüterin parierte. Der direkte Freistoss von Paula Serrano ging aber an allen vorbei und endete im Tor (75.). Zehn Minuten später erzielte Sarrasin den dritten Treffer. Von Felber angespielt wollte die Genfer Kapitänin flanken, doch der Ball endete unhaltbar in der oberen Ecke des gegnerischen Tores (85.). Genau nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab. Servette wurde seinem Status gerecht, ohne jedoch zu glänzen. Die Spielerinnen von Balerna zeigten zum Abschluss ihres Cupabenteuers eine solide Leistung.     

Zwei Spiele trennen nun die Servettiennes von einem nationalen Titel. Das Halbfinale des Schweizer Cups findet Ende März statt. Der Gegner wird Basel, YB oder Zürich heissen. Bemerkenswert ist, dass der Servette FCCF zum vierten Mal in diesem Wettbewerb ohne Gegentor blieb. Es ist die einzige Mannschaft, welche in der diesjährigen Ausgabe des Cups kein Tor kassierte.

Der Servette FCCF möchte sich bei allen Fans bedanken, die ihn im Campo Comunale von Balerna unterstützten und die unsere Spielerinnen würdig feierten.

Am nächsten Wochenende empfangen die Grenat GC. Das Spiel findet am Samstag um 17 Uhr im Stadion Balexert statt. Mit einem Sieg könnten die Genferinnen als Leader überwintern.