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Zwischen zwei Meisterschaftsrunden stehen die Grenat nun im Viertelfinale des Schweizer Cups gegen den SC Balerna (1. Liga) im Einsatz.


Am Wochenende reist der Servette FCCF zum dritten Mal innerhalb eines Monats ins Tessin. Nachdem sie sich gegen Lugano sowohl im Schweizer Cup (0-11) als auch in der Meisterschaft (0-2) durchsetzten, spielen sie nun gegen den SC Balerna um die Qualifikation ins Cuphalbfinale.

Trotz des Anscheins und des vermutlichen Niveauunterschieds zwischen dem NLA-Leader und einer 1.-Liga-Mannschaft (3. Division des Schweizer Fussballs) wird diese Partie kein Selbstläufer für die Spielerinnen von Eric Sévérac. Dies auch, weil der SC Balerna nicht irgendeine Mannschaft der 1. Liga ist. Seit Saisonbeginn hat dieses Team noch kein einziges Spiel verloren. In der Meisterschaft gewann es alle elf Begegnungen. Die Tessinerinnen schossen 33 Tore und kassierten deren elf.  

Im Schweizer Cup sorgte der Underdog des Viertelfinales für mehrere Überraschungen. Zuerst gewann Balerna 4-0 gegen den FC Baar (1. Liga), bevor er sich gegen zwei NLB-Mannschaften durchsetzte: gegen Schlieren (2-0) und gegen die Luzern Frauen (5-0). Balerna gehört mit Servette und Basel zu den einzigen Mannschaften, die im Cup bisher kein Gegentor kassierten.

Nachdem er zweimal in Freiburg erfolgreich war, nämlich gegen Sarine-Ouest (0-27) und Courgevaux (0-3), will Servette nun die zweite Tessiner Runde nach dem Lugano-Spiel überstehen, um zum zweiten Mal seiner Geschichte im Halbfinale des Schweizer Cups zu stehen. Vor zwei Jahren spielte der Servette FCCF noch in der NLB und wurde zur ersten Genfer Mannschaft, welche in ein Halbfinale stiess, nachdem er YB besiegte und dann leider gegen den FC Zürich verlor.