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Die Grenat setzten sich mit einem Tor Unterschied gegen den FC Luzern durch.


Wie im letzten Meisterschaftsspiel gegen Lugano (0-2) vor der Länderspielpause ging der Servette FCCF torlos in die Pause. Die Genferinnen dominierten die erste Halbzeit wie in Lugano und liessen wenig zu. Sie erzielten sogar ein Tor, welches allerdings wegen Abseits aberkannt wurde. Servette erarbeitete sich zahlreiche Torchancen und traf dabei zweimal die Latte der Torhüterin Bruderer. Die Vorstösse von Maeva Sarrasin auf der rechten Seite brachten die Luzerner Abwehr zwar vor Schwierigkeiten, aber sie konnten nicht verwertet werden. Einmal konnte die Kapitänin gar mittig davonlaufen, doch sie verlor ihr Duell mit der FCL-Torhüterin.  

Nach der Pause machte Servette in ähnlicher Weise weiter und presste die Innerschweizerinnen hoch. Der FC Luzern hatte Mühe, sich davon zu befreien und herauszukommen. Nach einer Stunde zahlte sich dieses intensive Pressing aus: Sandy Maendly eroberte den Ball, spielte ihn zu Alyssa Lagonia, die Mirela Jakupi ideal freispielte. Diese schoss aus 20 Metern mit dem linken Fuss. Die gegnerische Torhüterin liess den Ball unglücklich durch die Hände rutschen (58.) und es stand 1-0. Nach dem Führungstreffer zeigte sich Luzern bis Spielende gefährlicher, doch der Servette FCCF bewies, warum er statistisch die beste Abwehr der Liga stellt. Dank einer ausgezeichneten Leistung von Gaëlle Thalmann, die bei Eckbällen die Lufthoheit für sich beanspruchte und die zwei Grosschancen der Luzernerinnen entscheidend zunichtemachte, endete das Spiel mit 1-0. Servette holte wettbewerbsübergreifend seinen fünften Sieg in Folge und kassierte dabei kein einziges Tor.          

Die Grenat haben also die besten Voraussetzungen vor dem Auswärtsspiel gegen den Schweizer Meister, den FC Zürich. Dank dem Sieg stehen sie weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz der NLA, auch weil Basel gegen St.Gallen-Staad unentschieden spielte. Die Servettiennes weisen drei Punkte mehr als der FCZ und vier als der FCB auf, die beide ein Spiel weniger bestritten haben.