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Mit 17 ist Tatiana Dumauthioz eine der Jüngsten im Kader des SFCCF. Am Ende der letzten Saison wurde sie einmal eingesetzt, nun bekam sie in den letzten drei Spielen der Grenat Spielzeit.


Wann hast du mit dem Fussball angefangen?

Ich habe auf dem Pausenplatz in der Schule angefangen, ich war 8 Jahre alt und dann habe ich meine Mutter gefragt, mich in einem Verein anzumelden.

Wie war dein Vereinsweg?

Ich habe mit den Jungen in Echandens angefangen, dann bin ich zu Lonay gewechselt. Im Jahre 2014 bin ich zum Team Waadtland U14 gestossen, wo ich mit Mädchen trainierte, aber ich spielte weiterhin mit der Jungen-Mannschaft. Ich habe dann immer öfter mit dem Team Waadtland trainiert, wo ich von der U14 bis zur U19 blieb.  

Wie bist du zu Servette gekommen?

Im letzten Januar bin ich zu Servette U17 gewechselt. Ab April durfte ich dann einmal pro Woche mit der NLA trainieren und am Ende der Saison zeigte sich Eric [Sévérac] zufrieden und wollte, dass ich in der kommenden Saison weitermache.

Hättest du vor einem Jahr gedacht, dass du so schnell dein Debüt in der NLA geben würdest?

Gar nicht, es ging alles sehr schnell.

Hattest du schon immer das Ziel, in der obersten Schweizer Liga zu spielen?

Als ich mit den Jungen spielte, dachte ich nicht wirklich daran, ich wollte einfach spielen. Als ich dann zu den Mädchen wechselte, redeten wir oft darüber, und ich bekam Lust auf mehr. Ich wollte mich immer verbessern, um die nächste Stufe zu nehmen.

Gibt es Spieler oder Spielerinnen, die dich inspirieren?

Den Mittelfeldspieler Luka Modric mag ich sehr.

Letzte Woche bist du auf unterschiedlichen Positionen zum Einsatz gekommen. Wo fühlst du dich am Besten?

Wahrscheinlich in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld, weil ich schon länger auf diesen Positionen spiele. Allerdings mag ich es auch, im offensiven Mittelfeld aufzulaufen, auch wenn ich noch viel lernen muss. Da habe ich aber zahlreiche erfahrene Mitspielerinnen, auf die ich schauen kann.

Im Kader der ersten Mannschaft, zu der du seit dieser Saison gehörst, gibt es sowohl erfahrene als auch junge Spielerinnen. Was hältst du von diesen zwei Monaten an der Seite von Caroline Abbé, Gaëlle Thalmann oder Sandy Maendly fest?

Es ist wirklich bereichernd, mit solch erfahrenen Spielerinnen zu trainieren. So kann sich die Mannschaft weiterentwickeln und persönlich kann ich nur noch mehr geben, um Fortschritte zu erzielen.

Gegen Sankt-Gallen und YB hast du ein paar Minuten in der Meisterschaft bestritten, im Cup gegen Lugano warst du 90 Minuten im Einsatz. Welche Rolle möchtest du in dieser Saison spielen?

Ich möchte auf diese Weise weitermachen und mich nach und nach beweisen, um mehr Spielzeit zu bekommen.

Hast du weitere Hobbies neben dem Fussball?

Nicht wirklich, da der Fussball ziemlich zeitintensiv ist. In den Ferien steige ich allerdings gerne auf das Surfbrett.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen beiden Sportarten?

Ich würde sagen, dass man sowohl im Fussball als auch beim Surfen einen guten Stand braucht.

Was machst du im Mannschaftsbus, wenn ihr wie am Wochenende an Auswärtsspiele fahrt?

Wenn die Reisen wirklich lang sind, schlafe ich ein bisschen. Manchmal schaue ich Serien oder ich lerne.  

Wie sieht ein normaler Tag im Leben von Tatiana Dumauthioz aus?

Ich stehe auf und frühstücke, dann fahre ins Gymnasium nach Lausanne. Nach der Schule komme ich kurz nach Hause, bevor es ins Training geht.  

Drei Adjektive, die dich beschreiben?

Ruhig, engagiert und zurückhaltend.