fbpx

Gegen eine unerfahrene Lugano-Mannschaft siegen die Grenat hochverdient und stehen im Viertelfinale des Schweizer Cups.


Im Achtelfinale des Schweizer Cups musste der Servette FCCF eine Woche nach dem Auswärtsspiel in Sankt-Gallen und eine Woche vor dem Meisterschaftsspiel in Lugano nach… Lugano reisen. So lang die Reise war, so früh entschieden die Mitspielerinnen von Maeva Sarrasin die Partie. Bereits in der ersten Minute verwandelte die Genfer Kapitänin nach einem Tessiner Handspiel einen Elfmeter. Sarrasin war nicht aufzuhalten und schoss vier Tore in 9 Minuten. Danach verflachte der Spielrhythmus allmählich, aber Servette dominierte das Geschehen weiterhin. Caroline Abbé konnte sich nach einem Eckball in die Skorerliste eintragen, Sandy Maendly schob eiskalt an der jungen italienischen Torhüterin vorbei und der Knaller von Marie Duclos endete ein paar Minuten später im Netz. Nach einem Tessiner Gegentor gingen beide Mannschaften beim Stand von 0-8 in die Kabine. Das Pausenergebnis spiegelte den Spielverlauf gegen Spielerinnen wider, die vor ein paar Wochen noch im Reserveteam des FFL zum Einsatz kamen.        

Unmittelbar nach der Pause machte Eric Sévérac drei Wechsel. In der zweiten Halbzeit fuhren die Genferinnen auf gleiche Weise fort und netzten dank Maeva Sarrasin sofort ein. Kurz danach war Mirela Jakupi mit ihrem Weitschuss erfolgreich. In der Folge verflachte das Spiel etwas und die Grenat hatten auch ein wenig Pech. Mehrmals trafen die Servettiennes die Torumrandung, oft wurde der Ball von einem der zahlreichen Beine abgewehrt, die sich im und am Strafraum befanden. Zum Endstand köpfte Kenza Chircop ein, die bereits im Meisterschaftsspiel gegen Lugano Ende August das letzte Tor schoss (6-1).     

Die Servettiennes stehen im Viertelfinale des Schweizer Cups und sind nun wettbewerbsübergreifend seit neun Spielen ungeschlagen. Am nächsten Samstag treffen sie im Cornaredo erneut auf den FF Lugano. Diesmal steht der 9. Spieltag der NLA auf dem Programm.