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Die Servettiennes nahmen gegen die Bernerinnen dank Toren von Marianne Di Pasquale und Mirela Jakupi ihre Revanche.


Im Stadion Florimont, wo die NLA-Begegnung ausnahmsweise stattfand, trafen die Servettiennes auf einen Gegner, dem sie bereits im ersten Spiel der Saison begegnet waren. Damals gab es eine Niederlage (1-0). Im ersten Spiel der zweiten Runde wollten die Grenat dieses negative Resultat wiedergutmachen, um die Entwicklung der letzten Wochen zu unterstreichen. Während dieser englischen Woche wurde das Training der Regeneration gewidmet. Ausserdem musste Trainer Sévérac ohne ein paar Abwesende auskommen.  

Vorne stürmte das neue Duo Jakupi-Maendly. Nach einer fünfzehnminütigen Beobachtungsrunde lief sich die junge Stürmerin auf der rechten Seite frei und holte einen Eckball. Sandy Maendly schoss ihn gegen das Tor und ohne die Ablenkung der Torhüterin Friedli wäre der Ball direkt im Netz gelandet. Erneuter Eckball, diesmal auf der anderen Seite. Paula Serrano am Ball. Auch sie schoss ihn direkt gegen das Tor, Friedli unterlief diesmal den Ball, so dass er an die Latte ging, bevor ihn Marianne Di Pasquale verwertete (15’).  

Nach dem Führungstreffer dominierten die Genferinnen das Geschehen. Sie konnten mehrmals ihre Chance in den letzten 30 Metern versuchen, allerdings ohne Friedli wirklich in Gefahr zu bringen. Die beste Möglichkeit hatte Caroline Abbé nach einem Freistoss von Paula Serrano. Abbé war heute in Abwesenheit von Maeva Sarrasin Kapitänin. Sie lenkte den Ball in Kungfu-Manier ab, doch es verfehlte das Tor knapp. Zur Halbzeit stand es 1-0.

Am Anfang der zweiten Hälfte kannten die Genferinnen erneut eine zehnminütige Schwächephase, bis Sandy Maendly von Jakupi in die Tiefe geschickt wurde und Friedli prüfen konnte. Ein paar Minuten später schickte Maendly Amandine Soulard in den Strafraum. Die Französin flankte auf Jakupi, die traf, allerdings wurde das Tor wegen Abseits aberkannt. Die Bernerinnen führten den Freistoss schnell aus und eine Stürmerin tauchte allein vor Gaëlle Thalmann auf. Unsere Torhüterin, die bisher einen ruhigen Abend verbracht hatte, zog alle Register und entschied das Duell gegen die schwarzgelbe Spielerin für sich.  

Ein paar Minuten später wurde Mirela Jakupi für ihre Leistung in ihrem ersten Spiel als Stammspielerin belohnt. Ein Weitschuss von Alyssa Lagonia prallte an die Latte, die Nummer 11 war am schnellsten am Ball und konnte einköpfen (75’). Zum Ende des Spiels hin echauffierten sich die Hauptstädterinnen, doch die Genferinnen liessen sich nicht anstecken und hatten eine weitere Torchance zu verzeichnen. Paula Serrano prüfte Friedli ein letztes Mal, ihr Versuch war allerdings zu harmlos. Die Grenat holen ihren sechsten Sieg im achten Spiel und sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Sie sind weiterhin auf dem Leaderthron. Sie weisen 19 Punkte auf, dahinter lauern der FC Basel (17 Punkte) und der FC Zürich (16 Punkte), die allerdings die Begegnung des fünften Spieltags noch nachholen müssen. Am Wochenende wollen die Servettiennes die englische Woche perfekt machen, indem sie sich beim Cupspiel in Lugano für das Viertelfinale des Schweizer Cups qualifizieren. Das nächste Heimspiel der Grenat findet erst am 16. November gegen den FC Luzern statt.